Begrenzung Fahrtkostenabzug ab Steuerperiode 2017 im Kanton Baselland

Wenn eine steuerpflichtige Person für die Bewältigung des Arbeitsweges auf die Benützung eines Verkehrsmittels angewiesen ist, d.h. ihr nicht zugemutet werden kann, den Arbeitsweg zu Fuss zu bewältigen, kann die Person die Kosten für die Benutzung des Verkehrsmittels als Berufsauslagen vom steuerbaren Einkommen abziehen (sog. Fahrtkostenabzug). Die Auslagen müssen effektiv aufgewendet worden sein.

Bis und mit Steuerperiode 2015 war der sog. Fahrtkostenabzug betragsmässig nicht begrenzt. Aufgrund des Bundesbeschlusses über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (FABI) ist der Fahrtkostenabzug seit der Steuerperiode 2016 bei der direkten Bundessteuer und in einigen Kantonen (z.B. Basel-Stadt) auf maximal CHF 3’000 limitiert. Diese Beschränkung gilt für sämtliche Fahrtkosten (d.h. unabhängig davon, ob es sich um Kosten des ÖV oder z.B. eines privaten Motorfahrzeuges handelt).

Ab Steuerperiode 2017 zieht nun auch der Kanton Baselland nach. Anders als auf Bundesebene und z.B. im Kanton Basel-Stadt wird der Fahrtkostenabzug aber auf CHF 6’000 pro Person und Jahr begrenzt.